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nCode DesignLife Produktoptionen
nCode DesignLife ist die Software der nächsten Generation für CAE-basierte Lebensdauer- und Betriebsfestigkeitsanalysen, die mit allen führenden FE-Codes arbeitet. Es ermöglicht realistische Vorhersagen der aus Betriebsfestigkeitssicht relevanten, kritischen Stellen – der sogenannten „Hotspots“ – sowie Lebensdauerabschätzungen des gesamten Bauteils. bietet. Die Architektur von nCode DesignLife entspricht der von nCode GlyphWorks und ermöglicht damit eine unübertroffene Integration von Test- und CAE-Daten. nCode DesignLife kann einzeln oder zusammen mit nCode GlyphWorks erworben werden.
Kernfunktionen von nCode DesignLife beinhalten:
Virtueller Dehnungsmessstreifen (DMS) – eine besonders leistungsfähige Funktion, um eine Korrelation zwischen Test- und Finite-Elemente-Ergebnissen herzustellen. Sie können viele Einzel oder Rosetten-DMS in einem Nachbearbeitungsschritt grafisch auf Ihren FE-Modellen positionieren und ausrichten. Danach werden die Zeitverläufe der Beanspruchungen extrahiert, um eine direkte Korrelation zu den gemessenen Dehnungsdaten herzustellen. Es war noch nie so einfach, eine Korrelation zu beurteilen!
Gesamtkollektiverstellung – für Aufbau und Verarbeitung einer Vielzahl an Fällen zur Modellierung eines Lastspiels. Über eine intuitive Oberfläche können Sie mit dieser Funktion ein Gesamtkollektiv für die Betriebsfestigkeitsprüfung erstellen.
Signalverarbeitung – umfasst die nCode GlyphWorks Basisfunktionen für die grundlegende Bearbeitung, Analyse und Visualisierung der Daten.
Material-Manager – ermöglicht das Hinzufügen, Bearbeiten und grafische Darstellen von Werkstoffdaten. Hierzu gehört auch eine Standarddatenbank mit Lebensdauerkurven für viele häufig verwendete Werkstoffe.
Skripterstellung mit Python – mit dieser Funktion können mit der Programmiersprache Python erstellte Skripte zur Erweiterung bestehender Analysefähigkeiten genutzt werden, statt den Code für Lebensdaueranalysen von Grund auf neu schreiben zu müssen. Ideal für firmenspezifische Methoden oder Forschungsprojekte.
Dehnungsbasierte Lebensdaueranalyse (EN)
Die dehnungsbasierte Lebensdaueranalyse ist auf eine Vielzahl von Problemen anwendbar, unter anderem auf die Kurzzeitschwingfestigkeit, bei der die Lebensdauerabschätzung durch die örtliche elastisch-plastische Dehnung bestimmt wird. Es ist möglich zwischen mehreren mittelspannungs- oder temperaturabhängigen Materialdatenkurven zu interpolieren.
Der EN-Solver beinhaltet:
Materialmodelle
Ermüdungslebensdauerkurven:
- Standard
- mittelspannungsabhängig
- R-Verhältnis abhängig
- temperaturabhängig
Mittelspannungskorrekturen
- Morrow
- Smith-Watson-Topper
- Interpolieren mehrerer Kurven
Plastizitätskorrekturen
- Neuber
- Hoffman-Seeger
- Seeger-Heuler
Beurteilung mehrachsiger Belastungen
- Biaxial
- 3D-multiaxial
- Automatische Korrekturfunktionen
Spannungsbasierte Lebensdaueranalyse (SN)
Das Hauptanwendungsgebiet der spannungsbasierten Lebensdaueranalyse ist die Langzeitschwingfestigkeit (Bereich hoher Lebensdauern), bei der die Lebensdauer maßgeblich von der Normalspannung bestimmt wird. Für die Definition der Wöhlerkurven steht eine Vielzahl an Methoden zur Verfügung, darunter auch die Fähigkeit, der Interpolation zwischen mittelspannungs- oder temperaturabhängigen Werkstoffkurven. Um die Flexibilität noch weiter zu erhöhen, ermöglicht die Skripterstellung mit Python die Definition kundenspezifischer Lebensdauermethoden und Materialmodelle.
Der SN-Solver beinhaltet:
Materialmodelle
Wöhlerkurven
- Standard
- mittelspannungsabhängig
- R-Verhältnis abhängig
- temperaturabhängig
- Haigh-Diagramm
- Bastenaire-Kurve
- Anpassung von Wöhlerkurven mit Pythonskripten
Mittelspannungskorrekturen
- FKM-Richtlinien
- Goodman
- Gerber
- Interpolieren zwischen mehreren Kurven
Korrektur des Spannungsgradienten
- FKM-Richtlinien
- Benutzerdefiniert
Dang Van
Dang Van ist eine eine Methode zur Vorhersage der Dauerfestigkeit unter komplexen Belastungsbedingungen wobei ein Kriterium für die Ermüdungsgrenze bei mehrachsigen Belastungen verwendet wird. Das Ergebnis der Analyse sind Sicherheitsfaktoren und nicht Lebensdauern.
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- Das Ergebnis der Analyse sind Sicherheitsfaktoren und nicht Lebensdauern.
- Spezifische Werkstoffparameter werden verwendet, die z.B. aus Zug- und Torsionsversuchen berechnet wurden.
- Hauptanwendungsbereich sind Motor und Antriebsstrang, wo eine sehr hohe Anzahl von Belastungszyklen aus kombinierten Belastungen wie Biegung und Torsion auftreten, die mehrachsige Spannungszustände erzeugen.
Verfügbarer Download:
White Paper: Taking into Account the Forming Process in Fatigue Design Computations
Punktschweißen
Diese Option ermöglicht die Lebensdaueranalyse von Punktschweißungen in dünnen Blechen. Grundlage dieses Ansatzes ist die LBF-Methode („Logarithmic Barrier Function“, siehe SAE Paper 950711), die besonders gut für Fahrzeugstrukturen geeignet ist.
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- Punktschweißungen werden mit steifen Balkenelementen (z.B. MSC.Nastran CBAR) modelliert. Die Erstellung von Schweißungen in dieser Form wird von vielen führenden FE Pre-Prozessoren unterstützt.
- Auch unterstützt: CWELD- und ACM-Ansätze unter Verwendung von Solid-Elementen.
- Querschnittskräfte und -momente dienen zur Berechnung struktureller Spannungen am Rand der Schweißung.
- Lebensdauerberechnungen werden rund um die Punktschweißung in mehreren Winkelschritten durchgeführt. In der ermittelten Gesamtlebensdauer ist ein Worst-Case-Szenario berücksichtigt.
- Die Skripterstellung mit Python ermöglicht auch die Modellierung anderer Fügeverfahren wie Niet- und Schraubverbindungen.
Schweißnaht
Diese Option ermöglicht die Lebensdaueranalyse von Schweißnaht-Verbindungen, darunter Kehl-, Überlappungs- und Laserschweißnähte. Die Methode basiert auf dem von Volvo (siehe SAE Paper 982311) entwickelten und in jahrelanger Anwendung in Entwicklungsprojekten für Fahrgestelle und Karosserien bestätigten Ansatz.
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- Stellt Methoden zur intelligenten Identifizierung von Schweißlinien im
FE-Modell bereit und vereinfacht damit das Aufbauen eines Betriebsfestigkeitsversuchs. - Bestimmung des Versagens an Schweißfußpunkt, -wurzel und -flanken
- Korrektur der Blechdicke
- Korrektur der Mittelspannungen
- Die britische Schweißnorm BS7608 mit den dazugehörigen Materialkurven wird unterstützt.
Vibrationsermüdung
Die Option Vibrationsermüdung ermöglicht die Simulation von Tests auf einem Schwingtisch, die durch eine Zufallssignal- oder Sinuswobbelbelastung gesteuert werden. Damit kann die Lebensdauer im Frequenzbereich vorhergesagt werden, die für viele Anwendungen mit Zufallsbelastungen wie Wind und Wellen realistischer und effizienter ist als Zeitbereichsanalysen.
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- FE-Modelle werden für eine Frequenzganganalyse berechnet und die Vibrationsbelastung in nCode DesignLife definiert.
- Auch Lastfälle mit statischem Offset und vollständige Lastspiele mit kombinierter Belastung sind möglich.
- Ideales Ergänzungsprodukt: “Accelerated Testing” zur Ableitung eines maßgeschneiderten Testprofils aus mehreren Belastungsspektren.
Thermo-mechanische Ermüdung
Diese Produktoption bietet Solver für Ermüdung bei Hochtemperatur und Kriechen auf Basis von Spannungs- und Temperaturergebnissen aus Finite Elemente Simulationen. Der Anwendungsbereich umfasst Komponenten, die mechanischen und thermischen Beanspruchungen ausgesetzt sind, wie beispielsweise Abgassysteme von Fahrzeugen.
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Hochtemperatur-Ermüdungsmodelle:
- Die Methode Chaboche ist ein spannungsbasierter Lebensdaueransatz, der Spannungsergebnisse aus FE-Ergebnissen verwendet. Er beinhaltet entweder eine konstate oder zyklenweise Temperaturkompensation.
- Die Methode ChabocheTransient berücksichtigt Temperaturen durch Normalisierung des Spannungsverlaufes vor der Zyklenzählung. Diese Methode findet Anwendung für FE-Analysen, bei denen Temperatur- und Spannungänderungen miteinander korrelieren, z.B. bei transienten visko-elasto-plastischen Analysen.
Methoden zur Kriech-Analyse:
- Chaboche und Larson-Miller Methoden für Kriechen sind verfügbar.
- Die Schädigung aus Ermüdung und Kriechen kann direkt summiert werden. Die benötigten Materialdaten werden aus standardisierten Ermüdungstests bei konstanten Temperaturen und aus Kriechtests abgeleitet.
Kurzfaser-verstärkte Kunststoffe
Diese Option verwendet spannungsbasierte Lebensdauerberechnungen für anisotropische Materialien, wie z.B. Glasfaser verstärkte Thermoplaste. Der Spannungstensor für jeden Layer und jeden Integrationspunkt über die gesamte Dicke wird von nCode DesignLife aus den FE-Ergebnissen gelesen. Die Materialorientierungs-Tensoren beschreiben den "Faseranteil" an jedem Berechnungspunkt. Diese Tensoren werden durch ein Mapping einer Simulation des Herstellungsprozesses mit dem FE-Modell ermittelt. Dieser Orientierungstensor kann entweder direkt aus den Ergebnissen oder aus einer ASCII-Datei gelesen werden.
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- Die Spannungen können aus regulären FE-Ergebnissen oder von Komposit-Berechungen aus DIGIMAT stammen. In diesem Fall stehen die gemittelte Matrix und die Faserspannungen zusätzlich zu den globalen Spannungen im Verbund (Makro) zur Verfügung.
- Trotz des primären Fokus auf die Analyse von kurzfaser-verstärkten Kunststoffen können ebenso laminare Verbundwerkstoffe berechnet werden. Hierbei können Fehler durch interlaminare Spannungen ignoriert werden.
- Ein Satz von einer oder mehreren SN-Kurven basierend auf dem Faseranteil wird verwendet, um die SN-Kurve für jeden Berechnungspunkt und dessen Orientierung zu bestimmen.
- Methoden zur Spannungskombination stehen für die kritische Schnittebene und die absolute maximale Hauptspannung zur Verfügung.
Klebeverbindungen
Diese Option ermöglicht Berechnungen der Betriebsfestigkeit für geklebte Verbindungen in metallischen Strukturen. nCode DesignLife verwendet Methoden der Bruchmechanik zur Bestimmung kritisch belasteter Verbindungen innerhalb der Struktur.
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- Klebeverbindungen werden mit Balkenelementen modelliert und die Gitterpunktkräfte werden verwendet, um die Linienkräfte und Momente an den Kanten der geklebten Flansche zu bestimmen.
- Näherungsberechnungen der Energiefreisetzungsrate werden an den Ecken der Klebung durchgeführt. Durch Vergleich mit einem Grenzwert des Rissfortschritts wird dann ein Sicherheitsfaktor berechnet.
- Die theoretische Grundlage dieser Methode wurde bei der Volvo Group entwickelt. Das Testen und die Softwarerealisierung wurde als Teil eines gemeinsamen Forschungsprojektes mit weiteren Partnern durchgeführt, u.a. Jaguar Land Rover, Coventry University und der Warwick University.
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