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nCode 9.1 jetzt verfügbar

Weiterentwicklungen in nCode DesignLife™ heben Ermüdungsanalysen auf ein ganz neues Niveau

HBM hat heute die Markteinführung von Version 9.1 der Software nCode DesignLife™ bekannt gegeben, einer führenden Lösung für CAE-Anwendungen zur Ermüdungsanalyse. Damit lassen sich Probleme bei der Ermüdungsanalyse durch den Einsatz von HPC-Umgebungen (High Performance Computing) noch schneller lösen. Mit der Unterstützung durch eine neue Produktoption „Sicherheitsfaktor“ können bereits in einer frühen Phase des Entwicklungsprozesses Lebensdauerbewertungen für eine noch breitere Palette an Komponenten durchgeführt werden, wie sie bei der Konstruktion von Antriebssträngen für Bodenfahrzeuge zum Einsatz kommen.

Da der Umfang und die Genauigkeit von Finite-Elemente-Modellen immer weiter ansteigen, kommen HPC-Umgebungen zum Einsatz, um den Datendurchsatz der Simulation zu verbessern. Damit ist eine Parallelverarbeitung über die bisher übliche Multicore-Prozessorarchitektur auf einem einzigen Computer hinaus möglich, da die Analyse auf mehrere Maschinen oder Knoten eines Rechner-Clusters verteilt wird. Auf diese Art können die größten Rechenprobleme heruntergebrochen und um ein Vielfaches schneller gelöst werden – dafür ist die geeignete Hardware aber nicht die einzige Voraussetzung. Die Berechnungssoftware benötigt eine Architektur, die entsprechenden Nutzen aus dieser Skalierbarkeit ziehen kann, indem sie die Analyseaufgaben und die erforderlichen Informationen zwischen den Maschinen verteilt.

Um diesen Leistungsanforderungen zu begegnen, kann nCode DesignLife 9.1 jetzt dank einer neuen Option für Distributed Processing in HPC-Umgebungen oder anderen Mehrgeräte-Konfigurationen eingesetzt werden. nCode DesignLife unterstützt sowohl Intel® MPI (Message Passing Interface) für Windows® als auch Linux®-Betriebssysteme und Microsoft® MPI für Microsoft HPC-Cluster.

„Früher war die Leistung durch die Anzahl der Prozessoren auf einem Gerät begrenzt, und es war nicht ungewöhnlich, dass eine große Ermüdungsanalyse wie eine Gesamtfahrzeugsimulation im Automobilbereich oder die Bewertung eines Flugzeugfahrwerks über eine ganze Nacht hinweg lief“, berichtet Jon Aldred, Leiter des Produktmanagements bei HBM-nCode. „Jetzt dagegen kann die Durchlaufzeit mit Distributed Processing selbst für die größten Jobs um eine ganze Größenordnung verbessert werden, sodass mithilfe der Simulationen ein viel robusteres Vordesign erreicht werden kann.“

nCode führt außerdem neue integrierte Methoden zur Durchführung von Sicherheitsfaktorberechnungen ein, wie sie bei der Antriebsstrangentwicklung häufig zum Einsatz kommen. Mit der neuen Option Sicherheitsfaktor in DesignLife können nun zahlreiche Aspekte im Rahmen von Lebensdauerbewertungen abgedeckt werden, wie sie für Motoren, Getriebe und Antriebssysteme erforderlich sind. Diese Methode des spannungsbasierten Sicherheitsfaktors wird allgemein für die Konstruktion von Kurbelwellen, Nockenwellen und Kolben eingesetzt. Sie arbeitet mit standardisierten Mittelspannungskorrekturen oder anwenderspezifischen Haigh-Diagrammen. Die Spannungen, die sich aus einem vollständigen Finite-Elemente-Modell ergeben, werden in einem einzigen Prozess analysiert. Weitere Möglichkeiten für den Antriebsstrang sind industrieweit bewährte Methoden zur Berücksichtigung der Effekte von Spannungsgradienten, die wichtig für Ermüdungsanalysen von Gusswerkstoffen sind, wie sie in Motorblöcken zum Einsatz kommen, für virtuelle Schwingtisch-Simulationen von Fahrzeugelektroniken und die Analyse der thermomechanischen Ermüdung für Hochtemperaturkomponenten wie zum Beispiel Turbolader.

nCode DesignLife ist Teil der Software-Suite nCode 9.1, die leistungsstarke Tools für Versuchsdaten und CAE-Simulationen zur Lebensdauerbewertung bietet. Die Optionen für das Distributed Processing und die Sicherheitsfaktor-Analyse sind als Teil der nCode CDS Software-Lizenzierung verfügbar – ein flexibler Leasing-Zugriff auf den vollen Umfang aller Produktenoptionen von nCode 9.1. Inbegriffen in nCode 9.1 ist außerdem nCode GlyphWorks®, eine Software zur grafischer Verarbeitung von Messdaten, die neue Optionen für GPS-Daten inklusive Satellitendaten bietet, sowie ein internetgestützter Kartendienst über MapQuest® Open.

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